Kategorie: Archiv Besucht

Auf Tour in Österreich

Auf Tour in Österreich

 

Die ersten Septemberwochen führten uns nach Österreich.

Auf Einladung von Freunden verbrachten wir eine Woche in Kalwang/Steiermark mit Ausflügen nach Bruck an der Mur (dreieckige Hl. Geist Kapelle; in dieser Form ein Unikat auf der Welt und nahezu fertig restauriert), Graz und in die Südsteiermark.

Der vinologische Höhepunkt war eine Fahrt über die beeindruckende südsteirische Weinstraße, die zum Teil die Grenze zu Slowenien bildet, und mit großer Vorfreude ein Besuch im Weingut Johann Schneeberger, über das wir an dieser Stelle schon häufiger berichtet haben.

 

Neben den in der Preis-/Qualitäts-Relation herausragenden Weinen bietet das Gut einen ausgezeichneten Buschenschank mit ambitionierter Küche. Hier werden Produkte aus eigenem Anbau und Herstellung verwendet in Bio-Qualität, was für die Steiermark nahezu selbstverständlich ist.

 

Von der an diesem Tag sonnenbeschienen großen Terrasseen wir einen zauberhaften Blick auf Kitzeck, den höchst gelegen Weinort Österreichs.

 

 

Die zweite Septemberwoche nutzten wir zu einem Aufenthalt in der Wachau. Die berühmten Weinorte von Spitz, über Weißenkirchen, Dürnstein bis Joching kennt jeder Weinfreund. Kaum bekannt ist, dass die Wachau auf der anderen Donauseite noch bis Mautern reicht, das gegenüber Krems liegt. Hier hatten wir uns in Mauternbach, dem zu Mautern gehörenden Weinort unterhalb von Stift Göttweig einquartiert.

 

Auf dem Winzerhof Buchinger (www.weinbau-buchinger.at) fanden wir zwei schöne, große Zimmer vor (für 2019 entsteht hier eine Ferienwohnung!). Auf dem Dreigenerationen-Anwesen herrscht eine freundliche, familiäre Atmosphäre.

Winemaker ist Jakob Buchinger, unübersehbar mit seiner markanten weißen Brille. Das Weingut umfasst 9ha Reben und über 200 Marillenbäume und ist auf dem Weg zur Bio-Zertifizierung. Buchinger gehört zur Gruppe der ‚Jungen Wilden‘.

 

Bedingt durch den Lesestress (auch hier – wie in Deutschland – ein bemerkenswert früher Lesebeginn!) hatten wir nicht viel Gelegenheit, mit dem Winzer zu sprechen und zu verkosten. Das haben dann nach unserer Rückkehr bei uns im Garten nachgeholt (siehe unten!)

 

In Mauternbach gibt es neben Buchinger noch mehrere Winzer und auch Heurige, von denen zwei ausgesteckt hatten: Winzerhof Widmayer und Winzerhof Graf. Bei beiden Heurigen waren die Touristen in der absoluten Minderheit. Widmayer bietet einen schönen Garten mit Spielmöglichkeiten für Kinder und Graf einen tollen Blick über Mautern bis nach Krems.

 

 

In beiden Häusern waren die offenen Weine sehr gepflegt und das Essen qualitativ hochwertig. Bemerkenswert waren die günstigen Preise: Für vier Personen lag die Zeche an keinem Abend über 30 € für alle zusammen. Diese eher unbekannte Seite der Wachau hat ein deutlich anderes Preisgefüge als das gegenüber liegende Ufer (Grüner Veltliner Federspiel: ¼ Liter = 2,80€) bei ähnlich guter Qualität!

 

 

Verkostungsnotizen von Ende September Weingut Jakob Buchinger

 

2017 Grüner Veltliner Federspiel

 Ein mittelkräftiger, eben typischer Federspiel mit 12,5% Alkohol; würzig mit Fülle und Länge; etwas Rauch und Heu in der Nase; typisches Pfefferl; ein guter Begleiter zu Heurigenklassikern wie Schmalzbrot oder Schinken.

 

 

2016 Grüner Veltliner Federspiel

 Was ist denn mit diesem Wein passiert? Er wirkte deutlich gezehrt mit einem Ton nach leerem Fass, obwohl er aus dem Stahltank kommt?; diese Flasche machte keine rechte Freude.

 

 

2016 Neuburger

 Buchinger pflegt diese uralte autochthone österreichische Sorte, die fast ausschließlich in der Wachau angebaut wird. Sein 2016 Neuburger zeigt einen deutlichen Burgundertyp, ist gehaltvoll, körperreich und elegant bei nur 11,5% Alkohol; hat ein mildes Säurefinal und ist ein toller Essenbegleiter zu hellem Fleisch. Chapeau für diese alte Sorte und den Ausbau durch Buchinger!!.

 

 

2013 Neuburger

 Dieser Jahrgang, der nicht mehr auf der Karte zu finden ist, wurde uns von Frau Buchinger senior. kredenzt und zur Verkostung verkauft. Auch das ist ein großartiger Wein: in der Nase noch jugendlich; Weißburgunder-Ton und –Typ; blitzsauber und reintönig mit nussigem Aroma; gereifte Eleganz. Er zeigt die Lagerfähigkeit der Sorte. Ich denke, dass wir auf der nächsten ProWein 2019 dieser Sorte unsere Aufmerksamkeit widmen sollten!

The Sky full of Stars 2018 im KölnSky

Ein Gourmet-Ereignis der Spitzenklasse in/auf dem KölnTriangle in Köln-Deutz

Wenn ein derartig großartiges Event wiederholt wird, ist es bereits Tradition. Am Wochenende 31.08. / 1.09. / 2.09. hatte Michael Stern, der Geschäftsführer von ‚KölnSky‘, wieder ein Ereignis offeriert, bei dem sich die Haute Voleé  der Genießer zusammen gefunden hatte. Zu Besuch waren Spitzenköche und Winzer der allerobersten Spitzenklasse, die die schmackhaftesten Speisen und Weine auf den üppig gedeckten Tischen präsentierten. Die Atmosphäre des attraktiven Saales auf der 28. Etage mit dem unbeschreiblichen Rundum-Blick über Köln versetzte die Gäste in die notwendige großartige Stimmung, Genüsse aufzunehmen.

 

 

 

        
Ich will mich auf den genussvollen Freitagabend reduzieren und ganz zurückhaltend ein kleines Resumeé der delikaten Genusskomponenten schildern, welche mir zwischen Wein und Speise entgegen kamen. Das gesamte Event über 3 Tage schillerte noch weitaus bunter als ich es erleben konnte. Ich traf bekannte Winzer, die ihre Weine präsentierten und die Philosophien ihrer Weingüter darstellten: Weingut Klumpp, Baden, Weingut Korrell, Nahe, Weingut Meyer-Näkel, Ahr, Weingut Salwey, Baden, Weingut Weil, Rheingau, Champgne Gosset, Epernay.

 

      Winzermeister Tim Stelter im Gespräch mit Meike Näkel und Markus Klumpp

Bei 6 Winzern durfte man 14 Pröbchen als passende Begleitung zu den Speisen verkosten. Die Fülle der Gläser auf den Tischen sollten einen Eindruck von der Probe andeuten!

 

 

               

Hier zeige ich die Speisenfolge und die begleitenden Weine. So strahlend wie die Farben dieses Gourmet-Gemäldes komponiert waren, so unzulänglich bin ich der Lage, die Gefühle zu schildern, die die Speisen in ihrer Gänze erzeugt haben.

Empfang…
„Champagner Brut Excellence“ der Sektkellerei Gosset

Auch wenn die Geschichte dieser uralten Sektkellerei nicht mehr minutiös genau verfolgt werden kann, dieser Betrieb gehört zu den ältesten Kellereien Frankreichs. Der Name tauchte bereits vor 400 Jahren auf. Champagne Gosset ist nun endgültig in die erste Reihe der Champagnerhäuser aufgerückt. Das gilt im wahrsten Sinne des Wortes, denn Gosset residiert nun in Epernay in unmittelbarer Nachbarschaft der großen Kellereien in Reims.

Eine Besonderheit von Champagne Gosset ist der konsequente Verzicht auf die malolaktische Gärung, die sog. Milchsäuregärung. Dieser biologische Säureabbau verwandelt die stärkere Apfelsäure in milde Milchsäure, um insgesamt den Säuregehalt des Weines zu senken. „Unsere Champagner sollen ihre kräftige Säurestruktur bewahren und damit ihre Kraft, Frische und Frucht. Und sie sind lange lagerfähig“. Ein weiterer ‚Nebeneffekt‘ des Verzichts auf die malolaktische Gärung ist, dass die zweite Gärung in der Flasche länger andauert. Dadurch werden die Perlen feiner, filigraner, deren Anzahl aber nicht geringer. Es kann bei den Champagner-Qualitäten von Gosset sogar so sein, dass Perlen im Glas kaum sichtbar sind, was ungeübte Genießer oft in Erstaunen versetzt.

      Genau diese Eigenschaft zeigte der Begrüßungs-Champagner: frisch in kühler Temperatur und erquickend durch die anregende ganz leichte Perlage. Er blieb weich und sanft lange Zeit am Gaumen.

Vorspeise…
Geräuchertes Tatar von der Taube mit Pfirsich / Bottarga  / Meerettich  –  eine Kreation des Küchenmeisters Taku Sekine aus Paris

Das überaus milde und zarte Geflügel zeigte ein wenig Charakter durch den Rauch, der jedoch wie das naturbelassene Schenkelchen zurückhaltend blieb und von einem unaufdringlichen Weißwein unterstützt werden sollte.
Dies gelang durchaus treffend mit einem Weißwein-Cuveé von Weingut Korrell von der Nahel

     Dieses Cuveé „2016 Steinmauer Burgunder Cuveé“ mag als Solist zu leicht wirken; zu zarten Geflügel-Gerichten passt er jedoch durchaus. Weissburgunder-, Grauburgunder und Chardonnay-Reben halten für diese Cuvée her. Von alten Reben, die nur niedrige Erträge ermöglichen, selektiv von Hand gelesen, nach 24 Stunden Maischestandzeit behutsam gepresst und teilweise im Holzfass ausgebaut. Das Holz gibt der „Steinmauer“ einen spürbaren Rahmen.

Vom Weingut Salwey wurde ein Weißburgunder gegenüber gestellt, der aus einer Magnumflasche kredenzt wurde.

      Es ist immer wieder deutlich, die große Flasche lässt ihren wunderschönen Inhalt  –  ganz gleich welcher Herkunft  –  sanfter und ruhiger ruhen als die normale Flasche!

 

      Der Weißburgunder des Weingutes Salwey, am Kaiserstuhl gelegen, der „2015 Weißburgunder RS“, zeigte eine schöne Typizität dieser Traube mit Würze und Gehalt. Auch der Charakter des Vulkangesteins kam deutlich zur Geltung.

Selbstverständlich sollte der Rheingau-Riesling des Weingutes Weil auch zur Vorspeise seine Qualität behaupten. Der „2015 Turmberg Riesling“ aus Kiedrich zeigte natürlich als würdiger Repräsentant des Rheingaus Stabilität und Würde. Die spürbare Säure blieb noch angenehm zurück, sie wurde durch die bezaubernde Nase tatkräftig unterstützt.

Zwischengericht…
Saibling / Ferkel mit Sauerkraut  –  von Küchenmeister Matthias Pietsch

Wo Matthias Pietsch am Herd steht, treffen Innovation und Tradition aufeinander. Nach seiner Ausbildung zum Koch absolvierte er Praktika in einigen der renommiertesten Häusern Westeuropas: in Schweden bei Mathias Dahlgren, im Kopenhagener Noma und im nordspanischen Mugaritz. Seine Kenntnisse konnte er anschließend in deutschen Spitzenrestaurants wie dem Vendôme unter Joachim Wissler und dem Kölner Gourmetrestaurant La Vision unter Beweis stellen.
Das kontrastreiche Zwischengericht mit einem Saibling, der durch sein rotes Fleisch recht lachsig wirkte, und dem zünftigen Ferkel mit Sauerkraut konnte schon einen markanten Begleiter vertragen.

Dies hob Markus Klumpp mit seinem interessanten ‚Auxeroix‘ hervor, der auch als ‚gelber Burgunder‘ bezeichnet wird.  Der angenehmer Schmelz des „2017 Auxerois“, unterstützt von Frucht und Würze, begleitete das Gericht sehr passend.

Um die komplizierte Aussprache zu vereinfachen, versteht man im Weingut Klumpp in Bruchsal, Baden, auch die Bezeichnung ‚Ochsenhals‘.
Der Weißburgunder von der Ahr als Alternative, vom Weingut Meyer-Näkel, der „2017 Weißburgunder“, wurde von der Tochter des Hauses sympathisch vorgestellt und präsentiert. Sie führt heute mit ihrer Schwester das Weingut, nachdem Werner Näkel sich allmählich anderen, ruhigeren Aufgaben widmen möchte.

     Meike Näkel ist verheiratet mit Markus Klumpp. Beide Familien harmonieren ausgezeichnet miteinander, was auch gemeinsame Kreationen unter dem Namen ‚Hand-in-Hand‘ dokumentieren.
Von der Sektkellerei Gosset erschien eine weitere sehr eigenwillige Alternative, nämlich ein Champagner, „Gosset Grand Reserve“. Während die beiden Weißweine die rustikalen Speisen derb unterstützten, frischte der Champagner, in dieser Variante prickelig und erheiternd das Schweinefleisch auf und half dem Saibling gut zum Ferkelchen.

Fisch-Gang…
Hummer / Weißes Zwiebel-Kompott Comté / Olioven-Gnocchi  –  kreiert von Taku Sekine

Der eingeschobene Gang edler Meeresfrüchte, wieder präsentiert von Taku Sekine, bestand aus Hummer, weißem Zwiebelkompott-Comté und Oliven-Gnocchi, Da durfte es ein Weißwein sein, der nicht zu dominant, jedoch bestimmend neben dem typischen Hummer-Geschmack und dem etwas rustikalen Zwiebelkompott mit den beinahe mediterranen Oliven-Gnocchi einher gehen sollte.

Ein Wein vom Weingut Klumpp, der Grauburgunder „2016 Rothenberg Grauburgunder“ und ebenfalls ein Grauburgunder vom Weingut Salwey am Kaiserstuhl mit Namen „2015 Eichberg Grauburgunder, Großes Gewächs, Großes Gewächs“ stritten sich um die Aufgabe der Begleitung; die Aufgabe lösten beide sehr gut, weil wir in beiden Fällen einen Grauburgunder im Glas hatten, die sich beide ihrer Säure nicht zu schämen brauchten, die aber milder über die Zunge ging als der Rheingau-Riesling von Robert Weil. Der Klumpp „Rothenberg“  hat seinen Ursprung in der gleichnamigen Bruchsaler Einzellage, die auf einem Hochplateau gelegen ist. Von alten Reben gewonnen, präsentiert sich der Klumpp „Rothenberg“ Grauburgunder außerordentlich üppig und reif in der Nase. Amüsant verglich Markus Klumpp die „Hochlage“ von ca. 200 m mit der Toskana Italiens.

Mit dem „2015 Kiedrich Grafenberg Riesling, Großes Gewächs“ konnten wir aus einer der besten Lage des Weingutes Robert Weil ein Monument vom Rheingau kennenlernen; an der Nase reife Gelbfrucht und großartige Mineralik, am Gaumen ein harmonisches Duett von Finesse und Kraft. Spielerisch und faszinierend bis in das lange Finale.
Alle drei Weine bewiesen ihre Dominanz, erdrückten den Fischgang jedoch nicht.

Hauptgang…
Eifeler Rehrücken im Lardo gebraten / Sellerie Chiboust / eingelegte schwarze Feige / roter Mangold / marinierter Glacier  –  präsentiert von Sönke Höltgen

Sönke Höltgen half uns Rheinländern die Qualitäten des Wild aus der Eifel neu zu verstehen beim Eifeler Rehrücken mit Lardo gebraten, Sellerie Chiboust, eingelegte schwarze Feige, Mangold, marinierter Glacier.

     Dabei hinterließ dieses Gericht ein derartig sanftes Erinnern, dass man Wild-Aspekte vollkommen vergessen konnte. Der Lardo, schierer Speck, den man in Norditalien mit Begeisterung als Jausen verspeist, umgab als zarte Hülle das elegante Fleisch vom Rücken des Rehs und stützte den schmeichelnden Geschmackscharakter. Wenn Rehrücken ohnehin ein zartes Stück darstellt, so beeindruckte das Gericht von Sönke Höltgen durch unvergleichliche Feinheit uns Sensibilität; Besteck war fast überflüssig.

Zu diesem faszinierenden Hauptgang waren Weine als Begleitung zu suchen, die mit dem eleganten Rehwild haromierten, die Zartheit des ausgesuchten Rehrückens jedoch keineswegs erdrücken sollten.
Das Weingut Salwey vom Kaiserstuhl, der mit vulkanischen Böden gerne Würze und zarte Kraft verteilt, steuerte den „2013 Henkenberg Spätburgunder, Großes Gewächs“, bei.  Eine beinah frischer Spätburgunder brachte Gefühle für jungen Wald und pulsierenden Frühling auf.
Dagegen trumpfte der „2013 Dernauer Pfarrwingert Spätburgunder, Großes Gewächs“, mit einer weichen Prägnanz und schmeichelnder Eleganz auf, die dem Eifeler Rehrücken äußerst angenehm gerecht wurde. Das Weingut Meyer-Näkel, an jenem Abend vertreten durch Meike Näkel, zeigte, dass die Weinregion Ahr  –  eine der kleinsten von ganz Deutschland  –  an dieser Stelle ganz Großes produzieren kann. Eine gelungene Begleitung zum zarten Fleisch des Rehwildes.
Champagner in der Feinheit und Weichheit wie „Champagne Gosset Grand Rosé Brut“  wird selten zu Wildgerichten gereicht. Hier ergänzten sich die würzige Luftigkeit des Champagners mit der eleganten Leichtigkeit des Rehrückens. Die typische Champagner-Trilogie enthielt hier neben Chardonnay und Pinot Munier nur 7% Pinot Noir. Das ließ diesen Champagner zu einem perfekten Rosé werden, der nicht nur ein Begleiter-Dasein zu edlen Speisen zu fristen braucht, sondern als Solist ein brillantes Lebenselixir sein kann.

Dessert…
Sonnenblumenkern-Nougat / Muskatmilch / Kapstachelbeeren  –  der krönende Abschluss von Filip Czmok

Natürlich erschienen zum Dessert die feinsten edelsüßen Weine im Glas.

Die kräftige, schokoladische Note ergänzte sich sehr gut und fruchtig mit dem „2017 Muskateller & Riesling“ vom Weingut Korrell.
Der „2004 Kiedrich Gräfenberg Riesling Auslese, Große Lage“, bewies, dass die gehobenen Klassen des Rheingau-Rieslings die Spezialität des Weingut Weil sind. Die typische Rheingau-Säure fand eine wohltuende Partnerschaft mit der fruchtigen Süße.

Um jedem Genießer dieses Abends wohltuende Erinnerung und nachhaltiges Wein-Wissen mit auf den Weg zu geben, erläuterte Bernd Stelter in der Manier eines kompetenten Sommeliers, wie Weine zu beurteilen sind:
„Um in der Gesellschaft nicht aufzufallen, bemerke man nach dem ersten Schluck zunächst einmal  –  ‚Jaaa! Das ist er!’   –  Nach einer aufmerksamen Beobachtung, wie die Gäste reagierten, könnte folgen:  „Das ist der Bacchus, den man besser nicht erfunden hätte!“.

Nur ein  Mal im Jahr präsentiert uns Michael Stern im Köln Triangle diesen Event mit dem klingenden Namen „The Sky full of Stars“. Die Fülle der Sterne, die Exzellenz an Speisen und die überragende Qualität der Weine können nur mit einem einzigen Ausdruck treffend bezeichnet werden:  „Die Veranstaltung im ‚KölnSky’ bei Herrn Michael Stern war ein Highlight; das Wochenende glänzte mit lukullischen Brillanten“.

Walter Haarhaus

Messebesuch bei der ProWein 2018 in Düsseldorf

Pro Wein 2018

 

Und wieder hatten wir das Vergnügen, die diesjährige Pro Wein besuchen zu können. Bei der riesigen Fülle des Angebotes in 10 Messehallen kann man nur ausgewählte Proben absolvieren.

 

So gibt es Programmpunkte, für die wir uns vorher entschieden haben, aber auch spontane und eher durch Zufall entstandene Begegnungen. Von Beidem wird hier zu berichten sein.

Wie in jedem Jahr führte uns der erste Weg zu unseren Stammwinzern aus Österreich in Halle 17. Traditionell der Beginn beim Weingut Schneeberger (Steiermark; www. www.weingut-schneeberger.at):

Schon bei den ersten Verkostungen zeigte sich, wie gelungen der Jahrgang 2017 in Österreich ist. Verschont von Spätfrösten, bei einem sehr warmen und stabilen Sommer gab es lediglich Probleme in der Erntephase durch Regen; bei Schneebergers musste mit ‚Mann und Maus‘ – und völlig untypisch in einigen Lagen mit der Erntemaschine – gelesen werden, um gesundes Lesegut in den Keller zu bekommen. So kamen jetzt frische, sortentypische und animierende Weine in die Flasche. Beginnend mit einem trockenen Muskateller (opulenter Duft nach Rosen und Blüten), der auch als Stillwein für den Muskatellersekt dient (Holunder in der Nase, Zitrusnoten, wunderbar cremid mit schöner Fruchtsüße). Diesen Sekt muss man immer schnell ordern, da er schnell ausverkauft ist.

Der Sauvignon Klassik ist der typische Vertreter dieser steirischen Machart, den ich vielen französischen Sauvignons vorziehe: Im Vordergrund die gelben Fruchtnoten und dann weiter hinten die eher grünen Noten mit Stachelbeere und Wiese; ein frischer Wein zur Jause, die Säure mit 5g Restzucker gut abgepuffert.

Sehr viel trockener mit größerem Spiel und Länge der Sauvignon Sausal. Gerade erst in der Flasche wird er auf Weihnachten zu große Freude bereiten.

Der Parade-Sauvignon vom Ried Kittenberg wird erst im August abgefüllt. Bei einem geplanten Besuch im Weingut um diese Zeit herum werden wir ihn verkosten und sicher auch erstehen.

 

Zweite Station war das Weingut Hirtl (www.weingut-hirtl.at) aus Poysdorf im Weinviertel. Die DAC Veltliner verfolgen wir schon mehrere Jahre. Der Jahrgangseindruck blieb auch hier.

 

 

Mit dem Grünen Veltliner Classic mit schöner Struktur und Trinkfluss und dem typischen Pfefferl kann man nicht verkehrt machen (zumal was die Preis- Qualiätsrelation angeht). Er ist eher jugendlich zu trinken.

Sehr viel ausdrucksstärker und lagerfähiger der Grüne Veltliner aus der Riede Kirchberg. Das ist eher die trockene und kräftige Variante mit der Fähigkeit, Essensbegleiter zu sein für eine Vielzahl von Gerichten; besonders empfehlenswert jetzt sicher in der kommenden Spargelzeit.

Die beiden Mitkoster lobten darüber hinaus den Weissburgunder und den Zweigelt. Diese beiden Weine soll man im Auge behalten.

 

Etwas für vinologische Freaks jenseits des Mainstreams ist das Weingut Stadlmann (www.weingut-stadlmann.com) aus Traiskirchen (Thermenregion). In diesem Weinbaugebiet südlich von Wien rund um Gumpoldskirchen wachsen exklusiv zwei autochthone weiße Rebsorten: Zierfandler und Rotgipfler.

Das Weingut Stadlmann, das wir schon seit vielen Jahren kennen, aber zwischenzeitlich etwas aus den Augen verloren hatten, vinifiziert aus diesen beiden Sorten ausdrucksstarke, in der Differenziertheit der Frucht und der Länge an Riesling erinnernde, dennoch eigenständige Weine. Schon die beiden Einstiegsweine ‚Anninger‘ zeigen eine große Form, übertroffen jedoch von den verschiedenen Lagenweinen. Diese zeigen die ganze Klasse und vor allem die Lagerfähigkeit der Weine.

Derzeit befinden sich die beiden Einstiegsweine aus dem Jahrgang 2016, wie ich mich unlängst in meinem Keller überzeugen konnte, in hervorragendem Zustand.

 

Großer Themenwechsel: Wir hatten uns einen Besuch auf dem Gemeinschaftsstand von Rasteau vorgenommen. Rasteau ist eine AOC Appellation der Côtes-du-Rhône und liegt zwischen Orange und Carpentras. Dort werden ausschließlich Rotweine aus den Rebsorten Grenache, Syrah und Mourvedre und Vins Doux Naturels aus der Rebsorte Grenache angebaut.

   

Nette junge Damen, der englischen Sprache gut mächtig, kredenzten einige Weine zu kleinen französischen Happen; so einen 2015 kräftigen Rotwein vom Weingut Chateau la Gardine zu einem Graubrot mit einer Steinpilzterrine. Die größte Entdeckung für uns war aber das Zusammenspiel von Käse und Vins Doux Naturels: Eine Wein von der Domaine des Coteaux des Travers zu einem kräftigen Comté und ein Wein von der Domaine Grand Nicolet aus dem Jahrgang 2015 zu einem Blauschimmelkäse. Großartig!!

Wir hatten dann sofort Ideen, in welcher Kombination man diese wunderbaren Süssweine auch zum Apéro und zu Vorspeisen (z.B. Leberterrinen oder Honigmelone) servieren könnte.

 

So wunderbar kulinarisch eingestimmt stand einer der Pro Wein Höhepunkte auf dem Programm. Seit mehr als drei Jahren präsentiert ein geniales Duo, nämlich die Sommelière und Buchautorin Christina Fischer und der Essener Sternekoch Parick Jabs (www.leckerwerden.de) das Zusammenspiel zwischen verschiedenen Speisen und verschiedenen Weinen aus Portugal.

     

Die kundige, aber unprätentiöse Art der Beiden macht diese Veranstaltung immer wieder zu einem Erlebnis. Es ist großartig, was dort unter den Bedingungen einer Messe geleistet wird. Die Besucher bekommen einen Teller mit 10 verschiedenen kleinen Köstlichkeiten und es stellt höchste Anforderungen an die manuelle Geschicklichkeit, Teller und Glas unfallfrei zu balancieren. Das Ergebnis lohnt aber immer die Mühe.

Jeder ‚Gang‘ ein sorgfältig überlegtes, präzise gewürztes Erlebnis zum passenden Wein! Der Platz reicht nicht, um die ganze Folge zu beschreiben (auf Anfrage liefere ich sie gerne im Einzelnen nach!). Es begann mit einer groben Leberwust mit grünem Pfeffer zu einem Madeira; dann ein gegrillter Schweinebauch zu einem ‚Espumante‘ aus dem Bairrada; ein Oktopus (und Fleur de Sel mit Zitrone – unglaublich, wie das Salz mit der Zitrone den Weingeschmack verändert!) zu einem Moscatel von der Peninsula de Setubal; dann Kalbsbäckchen und später Stockfischbällchen usw; endend mit von Patrick Jabs selbst hergestelltem Schoko-Nougat-Crunch (ob das so richtig ist?). Ein Genuss, von dem man lange zehrt! Ein Besuch bei Patrick Jabs in Essen ist schon in der Planung.

 

Nach mehreren kurzen Begegnungen mit uns gut bekannten Winzerinnen und Winzern wie Mike Näkel vom Weingut Meyer-Näkel und ihrem Mann Markus Klumpp vom gleichnamigen Weingut in Bruchsal sollte eigentlich eine Verkostung verschiedener Zweigelt-Weine am Stand des österreichischen Weinmarketings sein. Aber wie so oft auf der Pro-Wein kam es anders: Beim Schlendern fiel uns am Stand des Bioweinhändlers Riegel Bioweine ein Bild einer großen Amphore ins Auge. Das machte neugierig, zumal wir uns im vergangenen Jahr mit georgischen Weinen beschäftigt hatten und dabei mehr als mittelmäßige Weine verkosteten.

Hier trafen wir Frau Casadei, eine überaus freundliche österreichisch-italienische Winzerin aus Italien. Mit ihrer Familie bewirtschaften sie drei Weingüter: Tenuta Casadei in der Maremma, Castello del Trebbio im Chiani Rufina und Olianas in Gergei auf Sardinien. Nachdem Herr Casadei vor einigen Jahren bei einem Aufenthalt in Georgien mit dem Thema Ausbau in der Amphore in Kontakt kam, hatte er die Idee, dies auch in Italien zu versuchen. Er ließ in der Toskana Amphoren brennen und seitdem werden auf allen drei Gütern, Weine in der Amphore ausgebaut; in der Regel parallel der gleiche Wein auch im Stahltank oder im großen Holzfass. Das Amphorenprojekt wird heute von Tochter Elena Casadei betreut.

So hatten wir die wunderbare Gelegenheit, den sardinischen Cannonau in beiden Versionen zu probieren. Der klassische Ausbau zeigt sich wuchtig, rund, mit gut eingebundenen Tanninen, der Amphorenwein kommt komplex und mineralisch daher mit großer Eleganz. Das gilt auch für den Sangiovese aus der Amphore: Hier herrschen rote Früchte, süße Gewürze, runde Tannine und ein balsamisches Finale vor.

Casadei zeigt, was der Ausbau in der Amphore bringen kann. Georgien muss da noch viel lernen.

 

Mir liegt noch sehr am Herzen, über ein Projekt zu berichten, das wir schon etwas länger verfolgen. Aufmerksam wurden wir durch die Platzierungen des Weinguts Markus Meier aus Ulsenheim bei der Riesling Jahresverkostung der Zeitschrift ‚Weinwelt‘. Mit seinem ‚Riesling einfach Keuper‘ holte er für den Jahrgang 2016 den 1. Platz und für den Jahrgang 2016 den 3. Platz. Bei einem Besuch in seiner sehenswerten Vinothek fiel mir ein Prospekt der Winzervereinigung Ethos (www.ethos-franken.de) ins Auge. Besuche bei dieser Vereinigung auf der Prowein 2017 und auch in diesem Jahr brachte uns das Projekt näher und wir lernten tolle, junge, engagierte Winzerinnen und Winzer kennen. Sie haben sich ein Leitbild mit gemeinsamen Zielen gegeben: „Sie wollen die fränkische Weinkulturlandschaft insbesondere die Steillagen erhalten, umwelt- und ressourcenschonenden Weinbau betreiben, Biodiversität fördern, gesellschaftliche und soziale Verpflichtungen übernehmen, saubere, ehrliche und faire Weine mit Qualität erzeugen.“

Dieses Bekenntnis zur Nachhaltigkeit zeigt sich schon im Standaufbau: Die Weine der anwesenden Winzer werden in einer Schubkarre mit Eis gekühlt. 2015 haben alle Weingüter aus ihren besten Silvaner eine gemeinsame Cuvée erzeugt: Ethos. Edition 1. In diesem Jahr haben sie sich auf Kriterien verständig, nach denen jeder Betrieb einen Silvaner ausbaut.

Wir trafen in diesem Jahr Thomas Schenk vom gleichnamigen Weingut in Randersacker. Neben seiner freundlichen unkomplizierten Art präsentierte er einen Silvaner, fränkisch trocken, as its best! Auch sein Riesling brauchte sich hinter dem von Markus Meier nicht zu verstecken. Ein Besuch bei allen beteiligten Betrieben ist mehr als lohnenswert. Wir werden sicher bei der Jubiläumsfahrt unseres BCC im Oktober nach Würzburg die Kontakte zu Thomas Schenk und zum Sprecher der Gruppe, Markus Schmachtenberger, beide in Randersacker, vertiefen.

 

Wolfgang Acht

 

(Fotodarstellungen z.T. aus der Quelle der Weingüter)

Wein von den Kanaren

Weine von den Kanarischen Inseln sind in Deutschland nicht so sehr bekannt. Auf der Pro Wein 2018 habe ich vergeblich versucht, in der Halle ‚Spanien‘ Weine von den Inseln zu finden. Vielleicht habe ich sie aber auch übersehen.

 

Casa del Vino

Insbesondere bietet die Insel Teneriffa eine Vielzahl hervorragender Weine. Deshalb ist ein Besuch in der Casa del Vino für alle Weinfreunde ein Muss!

Von Puerto de la Cruz fährt man mit dem Bus etwa eine Sunde an La Orotava und anderen Bergorten wie Santa Ursula vorbei bis nach El Sauzal. Hier liegt in einer alten Hofanlage die Casa del Vino.

Um einen großen Innenhof gruppiert sich ein kleines Weinbaumuseum; auf der Schmalseite ist ein Verkaufsraum und eine Weinprobierstube. Mit rustikalem Charme eingerichtet, betreut von einem Mitarbeiter, der ausgezeichnet Deutsch sprach, waren wir 2017 zum erstenmal hier. In diesem Haus haben sich die Winzer des Gebietes um Tacaronte und aus dem Orotava-Tal zusammengetan, um ihre Weine gemeinsam zu vermarkten.

     

Leider wurde jetzt im März 2018 die Probierstunde umgestaltet, so dass keine Verkostungen möglich waren. Ein Blick auf die Arbeiten ließ erahnen, dass dort eine moderne Verkostungszone entsteht. Wir werden sie nächstes Jahr mit Sicherheit besuchen.

  

Aber unser Weindurst kam nicht zu kurz, liegt doch auf der anderen Längsseite des Hofes ein schönes, landestypisches Restaurant mitt einer luftigen Terrasse hoch über dem Meer, durch Glasscheiben vor dem all gegenwärtigen Wind geschützt. Hier läßt es sich gut aushalten.

Zum Apéro kosteten wir einen schönen Weisswein 2017 der Kellerei Tajinaste. Wie alle Weine Teneriffas wächst auch dieser in einer Höhe zwischen 500 und 700 Metern, was der Ausbildung von Frische und Eleganz zu Gute kommt. Vinifiziert ausschließlich aus der authochtonen einheimischen Sorte Llistan blanco war er, wie wir fanden, ein typischer Vertreter dieser Inselweissweine: Frisch, mit präsenter aber reifer Säure, viel Apfel und Stachelbeere, schönem Saft und Länge.

       

Die Küche des Restaurants in der Casa der Vino erwies sich als durchaus ambitioniert. Unter anderem waren ein vorzügliches Rinderfilet auf Feigensauce und geschmorte Rinderbäckchen auf einem Kastanienpüree im Angebot, zu einem erstaunlich günstigen Preis. Das gilt auch für die Weine, die im Schnitt im Restaurant zwischen 12 und 13 Euro kosten. Wir tranken zu diesen Gerichten einen sehr gu Rosé der Kellerei Marba: Die 13% Alkohol waren sensorisch angenehm; eine feine Erdbeernote harmonierte bestens mit den beiden Soßen.

  

Insgesamt ein Ort, an dem man sich wohl fühl und an den man gerne wieder zurückkommt!

Wolfgang Acht

(Fotos z.T. von den ortsansässigen Weingütern und Betrieben)

Ein Hundertwasser-Haus mitten im Weinberg

Das Weingut Försterhof

Der Weinbaubetrieb wurde 1979 als Aussiedlerhof von Josef und Magda Förster gegründet. in naturnaher Bewirtschaftung werden Spitzenweine und andere Produkte (bitte nicht übersehen) aus Trauben erzeugt. Die Gebrüder Förster bewirtschaften zur Zeit ca. 7 ha Weinbergfläche, überwiegend in Steillagen.
Das Weingut liegt im Ahrtal, dem Rotweinparadies Deutschlands, inmitten malerischer Weinberge. Auf der familieneigenen Weinbergsfläche werden ca. 95 % Rotweine (Spätburgunder, Portugiesen, Dornfelder, Frühburgunder) und ca. 5 % Weißweine (Riesling, Müller-Thurgau) angebaut.

Forsterhof-2wb300    Forsterhof-3wb300    Forsterhof-4wb300

Außer den interessanten Weinen fällt besonders das Winzerhaus auf. Die organischen Formen des Gebäudes stellen einen  weichen Übergang zur Kulturlandschaft, der Natur, dar. Der Architekt Udo Heimermann nahm dabei Anleihen bei dem spanischen Künstler und Architekten Gaudi sowie dem österreichischen Künstler Hundertwasser. Der Eingriff in die Natur wurde durch eine starke Fassaden- und Hofbegrünung sowie eine Terrassen- und Dachbegrünung möglichst gering gehalten.
Der Gutsauschank ist ganzjährig geöffnet. Warme Küche steht den Wanderern auf dem Rotweinwanderweg täglich durchgehend zur Verfügung. Man bietet neben saisonalen Spezialitäten eine warme und kalte rustikale Ahrtaler Küche sowie verschiedene Wildgerichte an. Ein kleiner, aber feiner Verkaufsladen offeriert alle Erzeugnisse, zu denen auch Marmeladen, Essigsorten und andere attraktive Zutaten für die Hausfrau gehören.

Familie Bernd Förster
Im Teufenbach
53474 Walporzheim/Ahr
Tel.: 0 26 41 / 3 50 38
www.foersterhof.de
e-mail: weingut@foersterhof.de

Weingut „Trockene Schmitts“ in Randersacker

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Weingut Trockene Schmitts, Randersacker am Main

Die Philosophie des Weinguts:  Konsequent. Trocken. Genießen.

Im Zentrum von Randersacker, umgeben von romantischen Gässchen liegt das Weingut Trockene Schmitts. Neben dem Herzstück, dem Sitz des Weingutes Paul und Bruno Schmitt, erstreckt sich das Gut über die benachbarten Gebäude, der Vinothek, des Restaurants und der Ferienwohnungen, welche zum Teil durch ihre unterirdischen Gewölbekeller miteinander verbunden sind.

Wir erzeugen ausschließlich naturreine durchgegorene Weine, die nie angereichert werden, also ohne jeglichen Zuckerzusatz versehen sind. Garantiert! Sie erhalten naturbelassene authentische Spiegelbilder der jeweiligen Sorte, der Lage und des Jahrgangs. Lernen Sie unsere Weine kennen und wir versprechen Ihnen: Trocken muss nicht sauer sein!

5 von 5 Sternen für 2014er Sylvaner Alte Rebe vom Weinmagazin ENOS bei der ersten deutschen Silvaner-Challenge 2016 ausgezeichnet.
Er zählt hier zu den vier höchst bewerteten Silvanern Deutschlands!

Gault Millau WeinGuide Deutschland 2016 hat uns erneut mit drei Trauben ausgezeichnet  (und dies trotz unserer ungeschminkten Weine!)

„Der Feinschmecker“ zählt uns zu den besten Weingütern Deutschlands.

Wir sind im Bayerischen Fernsehen:  3 Tage hat uns das Filmteam der Sendereihe »Zwischen Spessart und Karwendel« begleitet. Die Aufzeichnung der Sendung können Sie bei uns kostenfrei auf DVD anfordern.

Weingut Trockene Schmitts

Paul Schmitt
Flecken 1
97236 Randersacker
Telefon (0931) 708 206

 

Bruno Schmitt
Maingasse 14a
97236 Randersacker
Telefon (0931) 700 490

 

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